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Der Nationalrat will mehr Gesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit

Die Motion 22.3144, die fordert, dass globale Gesundheit in der nächsten IZA-Strategie zum Schwerpunktthema wird, wurde heute im Nationalrat angenommen. Damit fällt der Nationalrat einen wichtigen Entscheid für die globale Gesundheit und den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Schweiz. Auch eine Umfrage zeigt: 7 von 10 Schweizer*innen sind für eine Stärkung der Gesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit.


Gesundheit soll eine stärkere Priorität in der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit werden. Mit der Annahme der Motion 22.3144 heute im Nationalrat ist ein entsprechender Entscheid gefallen, der am Puls der Bevölkerung ist. Gemäss einer repräsentativen Umfrage von Santé Globale in Zusammenarbeit mit dem Sozialforschungsunternehmen LINK spricht sich eine klare Mehrheit für eine höhere Gewichtung der Gesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit aus. 70.2% der Befragten stimmen der Aussage zu, dass gute Gesundheit wichtig ist für eine Teilnahme an Bildung und Arbeitsleben, und fordern eine Erhöhung der Beiträge für Gesundheitsprogramme gegenüber den Ausgaben vor COVID-19, sprich den knappen 6% der öffentlichen Entwicklungshilfe, welche 2019 in Gesundheitsprojekte investiert worden sind (OECD).

Quelle: Repräsentative Umfrage, Santé Globale in Zusammenarbeit mit dem LINK-Sozialforschungsunternehmen, 2022


Selbst die tragischen Ereignisse um den Ukraine-Krieg scheinen die globale Gesundheit und deren Bedeutung, welche während der Pandemie stark in den Fokus gerückt ist, nicht zu verdrängen: 58.2% der Befragten sehen in internationalen Gesundheitsprojekten ein probates Mittel, um künftigen Pandemien besser zu begegnen, und stimmen der Aussage zu, dass die Schweiz anteilsmässig mehr ihrer Entwicklungsgelder in Gesundheitsprogramme im globalen Süden investieren sollte.

Quelle: Repräsentative Umfrage, Santé Globale in Zusammenarbeit mit dem LINK-Sozialforschungsunternehmen, 2022


Die Umfrage zeigt, dass die Gesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit den Stellenwert behalten soll, den sie während der heissen Phase der Pandemie eingenommen hat - Investitionen in die globale Gesundheit dürfen nicht auf das vor-Covid Level zurückfallen.


Der heutige Entscheid des Nationalrats ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Allianz Santé Globale begrüsst die Annahme der Motion 22.3144 durch den Erstrat und wird sich für eine wirkungsvolle Umsetzung der Motion einsetzen, damit die Schweiz ihre Expertise im Gesundheitsbereich optimal mobilisieren kann und einen starken Beitrag im Kampf für die globale Gesundheit leistet.





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